Sonntag, 8. April 2012
Gedichte woher nehmen, wenn nicht stehlen? II
gedichte-sucher, 20:23h
Letzes Jahr hatte ich bereits mal einen kurzen Überblick, wo man Gedichte urheberrechtlich einwandfrei abstauben kann. Heute zwei Seiten, die ebenfalls einen Blick lohnen:
Zuerst www.lyrik-lesezeichen.de, eine Website, die sowohl jede Menge Gebrauchsgedichte zu verschiedenen Themen anbietet als auch Infos zu Dichtern. Hinzu kommen bei jedem Thema weiterführende Links.
Bei HaikuHaiku hingegen ist das Lyrik-Angebot auf Links zu Gedichtewebsites beschränkt. Dafür ist die Auswahl größer. Alle empfohlenen Websites scheinen sorgfältig ausgesucht und geprüft worden zu sein, so dass man nicht in urherrechtlichen Fallen gerät.
Zuerst www.lyrik-lesezeichen.de, eine Website, die sowohl jede Menge Gebrauchsgedichte zu verschiedenen Themen anbietet als auch Infos zu Dichtern. Hinzu kommen bei jedem Thema weiterführende Links.
Bei HaikuHaiku hingegen ist das Lyrik-Angebot auf Links zu Gedichtewebsites beschränkt. Dafür ist die Auswahl größer. Alle empfohlenen Websites scheinen sorgfältig ausgesucht und geprüft worden zu sein, so dass man nicht in urherrechtlichen Fallen gerät.
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Dienstag, 28. Februar 2012
Frühlingsgedichte
gedichte-sucher, 12:39h
Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt, schrieb Laotse vor ungefähr 2500 Jahren. Womit er wahrscheinlich meinte, gut vorbereitet sein ist alles. In diesem Sinne will ich auf keinen Fall verpassen, Frühlingsgedichte zum Thema zu machen, bevor es richtig ernst wird mit dem Wachsen und Blühen und Trillern.
Dabei nehme ich dieses Mal die einfachste Variante. Unter HaikuHaiku: Frühlingsgedichte hat sich bereits jemand die Mühe gemacht, ein paar Webseiten aufzulisten, die das Thema beackern. Vier Seiten zum Lesen und Hören meist klassischer Texte sind dabei. Also: Lasset die Schneeglöckchen kommen.
Dabei nehme ich dieses Mal die einfachste Variante. Unter HaikuHaiku: Frühlingsgedichte hat sich bereits jemand die Mühe gemacht, ein paar Webseiten aufzulisten, die das Thema beackern. Vier Seiten zum Lesen und Hören meist klassischer Texte sind dabei. Also: Lasset die Schneeglöckchen kommen.
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Donnerstag, 9. Februar 2012
Stille
gedichte-sucher, 18:40h
Ich habe schon längere Zeit kein Gedicht mehr hier gebracht. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und in dem Tohuwabohu dieses Internets ein Gedicht zum Thema Stille gefunden. Aaah ... einatmen ... ausatmen ... nichts stört ... schön.
Das Gedicht von Friedrich Rückert heißt Waldstille, aber bei dieser Kälte mag wohl keiner lang im Wald hocken, man denke sich also Ofenstille oder Heizungsstille statt dessen und als erste zeile "In der Wohnung saß ich":
Tief im Walde saß ich,
Und die Welt vergaß ich,
Die nie mein gedacht;
Mich in mich versenkt’ ich,
Und mein Sinnen lenkt’ ich
In des Daseins Schacht.
Welt, ich dein vergessen?
Erst dich recht besessen
Hab’ ich fern von dir.
Wo du mir geschwunden,
Hab’ ich dich gefunden
Inniger in mir.
Draußen im Gewirre
Kann man werden irre,
Welt, an sich und dir;
Fern von deinem Rauschen
Kann ich dich belauschen
In mir selber hier.
Das Gedicht von Friedrich Rückert heißt Waldstille, aber bei dieser Kälte mag wohl keiner lang im Wald hocken, man denke sich also Ofenstille oder Heizungsstille statt dessen und als erste zeile "In der Wohnung saß ich":
Tief im Walde saß ich,
Und die Welt vergaß ich,
Die nie mein gedacht;
Mich in mich versenkt’ ich,
Und mein Sinnen lenkt’ ich
In des Daseins Schacht.
Welt, ich dein vergessen?
Erst dich recht besessen
Hab’ ich fern von dir.
Wo du mir geschwunden,
Hab’ ich dich gefunden
Inniger in mir.
Draußen im Gewirre
Kann man werden irre,
Welt, an sich und dir;
Fern von deinem Rauschen
Kann ich dich belauschen
In mir selber hier.
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Dienstag, 24. Januar 2012
Schwarzer Humor in Gedichten
gedichte-sucher, 09:56h
Das sieht nicht gut aus: Gibt man bei Google Schwarzer Humor ein, bekommt man nur Witzeseiten. Mit dem Zusatz Gedichte liefert der Suchhase in den Topergebnissen alles, was gut aussieht, weil es ansonsten ziemlich schlecht aussieht. Da kann selbst Google nichts falsch machen. Also:
Schwarzer Humor bei Gedichte für alle Fälle liefert etwa 40 Gedichte, wobei die Definition eher dunkel als schwarz ist. Mit dabei Wilhelm Busch, Ringelnatz, Morgenstern, Tucholsky, aber auch Eichendorff und Goethe.
Das Lyrik-Lesezeichen beschränkt sich auf ein paar herausragende Beispiele von lyrischem schwarzen Humor. Dafür ist der geköpfte Reiher mit Piratenflagge ganz nett.
Und schließlich noch ein Einzelkämpfer des milch- und zuckerlosen Humors: Hans Retep hat vor allem mit dem Essen Schwierigkeiten. Vielelicht weil er aus gleichnamiger Stadt ist?
Und das war's dann schon. Ich sagte ja: Das sieht nicht gut aus. Kann man nur schwarz sehen.
Schwarzer Humor bei Gedichte für alle Fälle liefert etwa 40 Gedichte, wobei die Definition eher dunkel als schwarz ist. Mit dabei Wilhelm Busch, Ringelnatz, Morgenstern, Tucholsky, aber auch Eichendorff und Goethe.
Das Lyrik-Lesezeichen beschränkt sich auf ein paar herausragende Beispiele von lyrischem schwarzen Humor. Dafür ist der geköpfte Reiher mit Piratenflagge ganz nett.
Und schließlich noch ein Einzelkämpfer des milch- und zuckerlosen Humors: Hans Retep hat vor allem mit dem Essen Schwierigkeiten. Vielelicht weil er aus gleichnamiger Stadt ist?
Und das war's dann schon. Ich sagte ja: Das sieht nicht gut aus. Kann man nur schwarz sehen.
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Mittwoch, 11. Januar 2012
Fernsehn tun wir gern sehn, oder?
gedichte-sucher, 09:06h
Angeblich dreieinhalb Stunden am Tag verbringt Otto Normalglotzer vor der Flimmerkiste. Wo sind die Gedichte dazu? Klar, hier ist wieder das Urheberrecht ein Hemmnis. Sicher gibt es auch zum Fernsehen Gedichte von zeitgenössischen Dichtern, aber wer als Dichter was auf sich hält, geht ins Buch, nicht ins Internet. Trotzdem habe ich eine Seite Medien-Gedichte aufgetan, die angefangen bei Matthias Claudius allerlei Gedichtetes zu Papier und Kiste bereit hält. Claudius kündigt eine Zeitung an, Karl Kraus beschäftigt sich mit Kino und Radio, Hans Retep singt ein Loblied auf den Fernseher und ein gewisser Wersch versucht Medientrivialitäten in moderne Lyrik zu verpacken.
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Montag, 26. Dezember 2011
Urheberrecht zum Letzten
gedichte-sucher, 08:25h
Da sonst nichts los ist außer dem ganz normalen Weihnachtswahnsinn, hier noch zum Abschluss der Urheberrechtstrilogie ein hanebüchener Artikel zum Thema beim Literaturcafé: Fröhliches Kopieren allerseits: Teuflische Tipps für Texte im Netz.
Nach einem sachlichen Beginn gleitet der Text immer mehr ab in Richtung "Textklauen, aber richtig" ab. Scheint mir ein ziemlich satirischer Frontbericht eines Gedichteschreibers zu sein.
Nach einem sachlichen Beginn gleitet der Text immer mehr ab in Richtung "Textklauen, aber richtig" ab. Scheint mir ein ziemlich satirischer Frontbericht eines Gedichteschreibers zu sein.
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Samstag, 10. Dezember 2011
Gedichte woher nehmen, wenn nicht stehlen?
gedichte-sucher, 16:02h
Nach den Ausführungen zum Thema Urheberrecht beim letzten Mal, heute eine gute Medizin fürs Finden von Gedichten, die urheberrechtlich unbedenklich sind.
Herr Pommerening rühmt sich Heine, Busch und Storm vollständig gesammelt zu haben. Ernesto Handmann hingegen setzt auf eine thematische Auswahl freier Gedichte. Ebenfalls thematisch gegliedert, aber wesentlich breiter angelegt ist Gedichte für alle Fälle, wo sicher 98-99% der Gedichte gemeinfrei sind. Schließlich gibt es noch zeno.org, wo man nach Autoren geordnet Zugriff erhält. Dort sind gleich ganz Gedichtbände von Dichtern platziert, bekannten und eher unbekannten, aber stets gemeinfrei.
Herr Pommerening rühmt sich Heine, Busch und Storm vollständig gesammelt zu haben. Ernesto Handmann hingegen setzt auf eine thematische Auswahl freier Gedichte. Ebenfalls thematisch gegliedert, aber wesentlich breiter angelegt ist Gedichte für alle Fälle, wo sicher 98-99% der Gedichte gemeinfrei sind. Schließlich gibt es noch zeno.org, wo man nach Autoren geordnet Zugriff erhält. Dort sind gleich ganz Gedichtbände von Dichtern platziert, bekannten und eher unbekannten, aber stets gemeinfrei.
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Dienstag, 29. November 2011
Adventsgedicht von Loriot
gedichte-sucher, 16:01h
Eigentlich wollte ich hier mal ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung reinbringen. Zu diesem Behufe warf ich Google an, tippte "Adventsged .." ein und bekam in der Vorschlagliste die Suchmöglichkeit "Adventsgedicht loriot" angezeigt. Loriot hat ein Adventsgedicht geschrieben? Tatsächlich, er hat, ein bluttriefendes gar. Nur: Ich kann hier weder das Gedicht bringen, noch einen Link zu den illegalen Fundstellen: wegen dem Urheberrecht. Dass Google zig Fundstellen im Internet für das Gedicht hat und sogar dreimal ein Video bei Youtube dazu, zeigt wie wenig Sorgen sich die meisten ums Urheberrecht machen.
Einer, der sich Sorgen ums Urheberrecht macht, ist der Pirat Dirk, der gerade wegen eines bei Youtube verschwundenen Loriot-Videos in urheberechtliche Tränen ausbrach: Der zweite Tod des Loriot: Von der Bankrotterklärung des Urheberrechts. Loriot gehöre doch zur Kultur dieses Landes, da könnten nicht irgendwelche Erben kommen und diesen Schatz der Öffentlichkeit mit "rigidesten Rechtsmitteln" entziehen.
Das sind zweifellos Krokodilstränen, die da flossen. Was der Pirat meinte: Er hätte gerne seinen Loriot immer und überall kostenlos zur Verfügung. Seit wann ist Kultur kostenlos?
Aber es kommt noch besser: Es wäre ja erst der wirtschaftliche Wert von Loriots Werken durch das Interesse der Gesellschaft entstanden. Also kann man ihr das doch nicht entziehen. Meine Folgerung: Wenn der Wert eines Werkes durch seinen Kauf steigt, dann sollte man jedem Buchkäufer in Zukunft die Hälfte des Kaufpreises erstatten. Natürlich erst nachdem man die Preise verdoppelt hat.
Klar ist das Urheberrecht ein Hindernis. Die 70 Jahre Schutz nach dem Tod des Künstlers sind zweifellos zu lang. Es sollte reichen, wenn auch das letzte Kind eines erfolgreichen Kreativen noch einen guten Start ins Leben bekäme durch seine Werke, also 35 Jahren dürften allemal genug sein. Und irgendwo sollte gesammelt werden, auf wessen Werken niemand mehr Rechte erhebt.
Überhaupt wäre eine zentrale Clearingstelle für den Rechteerwerb ein wichtiger Schritt. Wenn ich tatsächlich meinte, Loriots Adventsgedicht hier präsentieren zu müssen, könnte ich dort das Recht erwerben, müsste nicht erst herausfinden, wer eigentlich Rechteinhaber ist. Auch sollten Standardpreisen gelten, wenn der Preis für ein Werk vom Rechteinhaber nicht festgelegt ist. Aber hier beginnt die Grenze zwischen denen, die meinen das Urheberrecht müsse modernisiert werden, womit sie meinen, alles immer und überall für ihre Zwecke nutzbar, und denen, die einsehen, dass das Urheberrecht überhaupt erst ermöglicht, dass Künstler von ihren Werken leben können. Würde man so eine Clearingstelle einrichten, müsste sich jeder überlegen, ob er tatsächlich bereit wär für die Veröffentlichung eines Werkes auf seinen eigenen Seiten zu bezahlen. Und dann würde sich wahrscheinlich herausstellen, dass nicht das Kopieren (auch Teilen oder Klauen genannt, je nachdem) von Inhalten das Wesensmerkmal des Internets ist, sondern das Verlinken. Warum soll ich etwas auf meine eigenen Seite stellen und dafür bezahlen, wenn ich's genausogut kostenlos verlinken kann?
Dieses zentrale Werkzeug des Internets geht regelmäßig in diesen komischen Urheberrechtsdebatten unter, weil das Habenwollen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Da jammert man lieber über böse Erben und fiese Rechtsanwälte und will denen das Handwerk legen, statt mal in den Spiegel zu gucken und sich zu fragen: Muss ich wirklich alles immer an mich raffen?
Und wo ich hier grad das Verlinken preise: Hier gibt's schöne Adventsgedichte unter Beachtung von Urheberrechten. Geht doch.
Einer, der sich Sorgen ums Urheberrecht macht, ist der Pirat Dirk, der gerade wegen eines bei Youtube verschwundenen Loriot-Videos in urheberechtliche Tränen ausbrach: Der zweite Tod des Loriot: Von der Bankrotterklärung des Urheberrechts. Loriot gehöre doch zur Kultur dieses Landes, da könnten nicht irgendwelche Erben kommen und diesen Schatz der Öffentlichkeit mit "rigidesten Rechtsmitteln" entziehen.
Das sind zweifellos Krokodilstränen, die da flossen. Was der Pirat meinte: Er hätte gerne seinen Loriot immer und überall kostenlos zur Verfügung. Seit wann ist Kultur kostenlos?
Aber es kommt noch besser: Es wäre ja erst der wirtschaftliche Wert von Loriots Werken durch das Interesse der Gesellschaft entstanden. Also kann man ihr das doch nicht entziehen. Meine Folgerung: Wenn der Wert eines Werkes durch seinen Kauf steigt, dann sollte man jedem Buchkäufer in Zukunft die Hälfte des Kaufpreises erstatten. Natürlich erst nachdem man die Preise verdoppelt hat.
Klar ist das Urheberrecht ein Hindernis. Die 70 Jahre Schutz nach dem Tod des Künstlers sind zweifellos zu lang. Es sollte reichen, wenn auch das letzte Kind eines erfolgreichen Kreativen noch einen guten Start ins Leben bekäme durch seine Werke, also 35 Jahren dürften allemal genug sein. Und irgendwo sollte gesammelt werden, auf wessen Werken niemand mehr Rechte erhebt.
Überhaupt wäre eine zentrale Clearingstelle für den Rechteerwerb ein wichtiger Schritt. Wenn ich tatsächlich meinte, Loriots Adventsgedicht hier präsentieren zu müssen, könnte ich dort das Recht erwerben, müsste nicht erst herausfinden, wer eigentlich Rechteinhaber ist. Auch sollten Standardpreisen gelten, wenn der Preis für ein Werk vom Rechteinhaber nicht festgelegt ist. Aber hier beginnt die Grenze zwischen denen, die meinen das Urheberrecht müsse modernisiert werden, womit sie meinen, alles immer und überall für ihre Zwecke nutzbar, und denen, die einsehen, dass das Urheberrecht überhaupt erst ermöglicht, dass Künstler von ihren Werken leben können. Würde man so eine Clearingstelle einrichten, müsste sich jeder überlegen, ob er tatsächlich bereit wär für die Veröffentlichung eines Werkes auf seinen eigenen Seiten zu bezahlen. Und dann würde sich wahrscheinlich herausstellen, dass nicht das Kopieren (auch Teilen oder Klauen genannt, je nachdem) von Inhalten das Wesensmerkmal des Internets ist, sondern das Verlinken. Warum soll ich etwas auf meine eigenen Seite stellen und dafür bezahlen, wenn ich's genausogut kostenlos verlinken kann?
Dieses zentrale Werkzeug des Internets geht regelmäßig in diesen komischen Urheberrechtsdebatten unter, weil das Habenwollen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Da jammert man lieber über böse Erben und fiese Rechtsanwälte und will denen das Handwerk legen, statt mal in den Spiegel zu gucken und sich zu fragen: Muss ich wirklich alles immer an mich raffen?
Und wo ich hier grad das Verlinken preise: Hier gibt's schöne Adventsgedichte unter Beachtung von Urheberrechten. Geht doch.
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Mittwoch, 23. November 2011
Dumme Gänse
gedichte-sucher, 08:43h
Warum gelten Gänse eigentlich als dumm? Wenn man sie in ordentliches Vaus gen Süden ziehen sieht und hört, dann scheint dahinter doch eine ordentliche Intelligenz zu stecken. Wir sind immerhin dumm genug hierzubleiben und Schnee zu schippen. Die Antwort auf die wahrlich weltbewegende Einstiegsfrage liefert ein Gedicht von Friedrich von Hagedorn:
Der Kuckuck und die Lerche
Den Kuckuck fragt die Lerche:
Wie kömmt es, sage mir,
Dass die gereisten Störche
Nicht schlauer sind als wir?
Sie sollen uns beweisen,
Erwidert er und lacht,
Dass nicht das viele Reisen
Die Dummen klüger macht.
Der Kuckuck und die Lerche
Den Kuckuck fragt die Lerche:
Wie kömmt es, sage mir,
Dass die gereisten Störche
Nicht schlauer sind als wir?
Sie sollen uns beweisen,
Erwidert er und lacht,
Dass nicht das viele Reisen
Die Dummen klüger macht.
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Donnerstag, 17. November 2011
Gedichtinterpretation
gedichte-sucher, 10:17h
Gibt es einen größeren Schrecken im Deutschunterricht als die Gedichtinterpretation? Wie viele Dichter sind Deutschland verloren gegangen, weil sie in ihrer Jugend mit Gedichtinterpretationen gequält wurden? Wie immer hilft auch hier das Internet aus. Beim 'Lyrik-Lesezeichen' hat's einen Artikel zum Thema Gedichtinterpretation. Der Artikel selbst ist nicht sehr hilfreich, enthält aber Links zu Seiten, die zuverlässige Informationen bieten, z.B. zu Dichtern und Epochen. Und am Schluss gibt's eine schöne Linkliste mit Seiten, die entweder Anleitungen geben oder fertige Gedichtinterpretationen enthalten. Das 'Lyrik-Lesezeichen' selbst wartet mit einem kleinen Lyrik-Lexikon auf, wo viele Fachbegriffe erklärt werden.
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